Die Briefsammlungen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Der Brief als Kommunikationsmittel gehört zu den ältesten Sammlungsobjekten der Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Bereits mit Gründung des Reichspostmuseums 1872 wurden Feldpostbelege aus dem Krieg von 1870/71 gesammelt.

Die Postmuseen und das Postwertzeichenarchiv sammelten bis zur Gründung der Museumsstiftung im Jahre 1995 hauptsächlich philatelistische Briefbelege. Abgesehen von den Briefen der Vor-Briefumschlagszeit, bei denen meist die beschriebene Seite zum Brief gefaltet wurde, besteht das Gros der alten Briefsammlung aus leeren - philatelistisch aber bedeutsamen - Briefhüllen.

In Fortsetzung und Erweiterung dieser Sammeltradition legt die Museumsstiftung den Schwerpunkt heute auf den vollständigen Brief – also auch auf die Kommunikationsinhalte. Dieser neuen Art des Sammelns ist die Sammlung von Feldpostbriefen, von Briefen aus der Zeit der deutschen Teilung, die von Deutschland nach Deutschland gingen, sowie die Sammlung von Freundschafts- und Liebesbriefen verpflichtet.

Diese Sammlung von Alltagsbriefen mit Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert wird ergänzt durch besondere Einzelbriefe zur Dokumentation der allgemeinen Briefgeschichte. Die Gesamtzahl der Briefe beträgt rund 120.000.

Aus unserer umfangreichen Sammlung stehen Ihnen in unseren Online-Datenbanken rund 3000 digitalisierte Briefe zur Verfügung.

 

 

Wir sammeln weiter

Wenn Sie selbst im Besitz von Briefen sind, bzw. jemanden in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis haben, der solche Schriftstücke besitzt und diese historischen Zeugnisse dem Museum übereignen möchte(n), wenden Sie sich sehr gern an uns.

Museum für Kommunikation Berlin
z. Hd. Dr. Veit Didczuneit
Leipziger Str. 16
10117 Berlin

Gern nehmen wir die Briefe in unserer Museumsbibliothek Di-Do 9.00 bis 17.00 Uhr auch persönlich entgegen.